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leipzig.de: Nachrichten · Jul 9, 2026

Kurt-Eisner-Straße: Asphaltschicht wird erneuert

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Um die Lärmbelastung zu reduzieren, ordnet die Stadt zudem auf einem Abschnitt der Kurt-Eisner-Straße Tempo 30 als zulässige Höchstgeschwindigkeit an. Der Bereich zwischen August-Bebel-Straße und Arthur-Hoffmann-Straße wird im Zuge der Bauarbeiten entsprechend ausgeschildert.

Starke Schäden und Vermeidung einer Vollsperrung

Die Kurt-Eisner-Straße ist stark befahren und dadurch geschädigt. Diese Schäden im Fahrbahnbelag werden nun beseitigt, so dass die gesamte Straßenkonstruktion erheblich länger genutzt werden kann. Die hohen Kosten für die Beseitigung von andernfalls später auftretenden, massiveren Schäden sowie lange Bauzeiten unter Vollsperrung können dadurch vermieden werden. Die verschlissene Asphaltdeckschicht der Kurt-Eisner-Straße wird daher in den kommenden Wochen ab- und eine neue Deckschicht aufgetragen.

Eine Kfz-Spur je Fahrtrichtung verfügbar

Dafür wird zunächst, ab 13. Juli, die stadtauswärtige Fahrbahn gesperrt und der Verkehr auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. In dieser Zeit wird der stadtauswärtige Haltepunkt „Fockestraße“ der Buslinien 60 und 74 nach Osten vor die August-Bebel-Straße in den Bereich der Hausnummer 19 verlegt. 

Ab dem 21. Juli wird schließlich die stadteinwärtige Fahrbahn gesperrt und der Verkehr entsprechend halbseitig geführt. Der Bushaltepunkt stadteinwärts wird daher hinter die August-Bebel-Straße auf Höhe der Hausnummer 44 verlegt. Es steht somit während der Bauzeit in jede Fahrtrichtung jeweils eine Kfz-Spur zur Verfügung, der Verkehr wird daher nicht umgeleitet.

Tempo 30 für Lärmschutz

Die Anordnung der neuen Höchstgeschwindigkeit geht auf die zweite Fortschreibung des Lärmaktionsplans zurück. Der Straßenabschnitt zwischen August-Bebel-Straße und Arthur-Hoffmann-Straße gilt als ausgewiesener Lärmbrennpunkt: Hier liegt die Belastung über den sogenannten Auslösewerten von 65 Dezibel tags und 55 Dezibel nachts. Ziel der Lärmaktionsplanung ist es, Umgebungslärm zu vermindern und zu vermeiden, insbesondere, wo die Geräuschbelastung gesundheitsschädliche Auswirkungen hat. Eine Geschwindigkeitsreduzierung ist ein Weg, die Lärmwerte unter die entsprechenden Grenzwerte zu drücken. Das Tempolimit erhöht zudem die Verkehrssicherheit: Durch die geringere Geschwindigkeit wird das Unfallrisiko reduziert, insbesondere für Kinder, Fußgängerinnen und Radfahrer.

Die Arbeiten sollen Ende Juli 2026 abgeschlossen sein und kosten insgesamt rund 150.000 Euro. 

Einen aktuellen Überblick über alle Baustellen, Sperrungen und Verkehrseinschränkungen im Leipziger Straßennetz bietet die interaktive Seite unter www.leipzig.de/baustellen.

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