Die Kulturstiftung der Länder fördert Museen, Bibliotheken und Archive bei Erwerb, Erhalt, Dokumentation, Präsentation und Vermittlung vonKulturgut, das für das kulturelle Selbstverständnis und gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen in Deutschland einen hohen Wert besitzt. Sie ist eine Plattform für kulturpolitische Debatten. Ihre Themen sind unter anderem die Kulturpolitik der Länder, kulturelle Bildung oder die Förderung kultureller Institutionen.
Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden zeigt vom 19. September 2026 bis 10. Januar 2027 die Ausstellung „Correggio. Berührend menschlich“. Der aus der Nähe von Parma stammende Künstler zählte über Jahrhunderte zu den berühmtesten Malern Italiens, ist heute jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Die von der Kulturstiftung der Länder geförderte Ausstellung widmet sich seinem Werk erstmals…
Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums zeigen die Schlösser Brühl vom 27. Juni bis 1. November 2026 die Ausstellung „Rokoko under Construction – The Making of Schloss Augustusburg“. Die von der Kulturstiftung der Länder geförderte Ausstellung widmet sich dem Bau von Schloss Augustusburg und den Menschen, die daran beteiligt waren – von den Architekten bis zu den Kunsthandwerkern aus ganz Europa.…
Die Ausstellung „Horizontal. Das Krankenbett und die Welt im Liegen“ ist vom 29. Mai 2026 bis zum 2. Februar 2027 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen. Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Krankenbetts beschäftigt sich die von der Kulturstiftung der Länder geförderte Ausstellung auch mit den Erfahrungen chronisch kranker Menschen. Monika Ankele, Direktorin des…
Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen beschäftigt sich mit der nostalgischen Verklärung der Zeppelin-Luftfahrt und ihrer Bedeutung in der NS-Zeit. Die Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ ist vom 22. Mai 2026 bis zum 4. April 2027 zu sehen und wird von der Kulturstiftung der Länder gefördert. Tabea Widmann und Felix Banzhaf sind Kurator:innen des Zeppelin Museums…
Das Brücke-Museum in Berlin zeigt die erste Gesamtbetrachtung der bislang wenig beachteten angewandten Kunst der expressionistischen Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung „Kunst Hand Werk Brücke“ ist vom 6. März bis zum 21. Juni 2026 zu sehen und wird von der Kulturstiftung der Länder gefördert. Lisa Marei Schmidt ist Direktorin des Brücke-Museums und spricht in diesem Podcast über die…
In diesem Podcast geht es um die Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die vom 27. März bis zum 26. Juni 2026 im Museum Ostwall im Dortmunder U gezeigt wird. Über die Ausstellung spricht Michael Griff, einer der Kuratoren der Ausstellung, mit Hans-Georg Moek. Die Ausstellung zeigt anhand künstlerischer Positionen von den 1960ern bis heute, wie sich Künstlerinnen…
Mit Prof. Dr. Christoph Bareither, Kulturwissenschaftler von der Universität Tübingen, sprechen wir über die Potenziale von KI für die museale Vermittlungsarbeit und darüber, wie sich Wissen aus Museen und Archiven mithilfe von KI neu präsentieren lässt. Zugleich gehen wir der Frage nach, welche praktischen Herausforderungen und ethischen Spannungsfelder damit verbunden sind. Im Mittelpunkt steht…
Obwohl Tina Blau zu Lebzeiten große Erfolge feierte – mit Ausstellungen von München bis Berlin und Beteiligungen an Weltausstellungen – ist sie heute außerhalb Österreichs kaum bekannt. Warum das so ist und weshalb das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern der Künstlerin dennoch eine umfassende Werkschau widmet – die erste seit über hundert Jahren – darüber spricht die Kuratorin Annette Reich im…
Das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen zeigt erstmals weltweit in einer Ausstellung „Mittelalterliche Kunst in Bewegung“. Konkret geht es um die vielseitigen Nutzungen mittelalterlicher Figuren in rituellen Kontexten zwischen 1300 und 1550 sowie ihre Wirkungsmacht auf die Menschen. Dazu gehören Prozessionsfiguren auf Rädern, Skulpturen mit beweglichen Armen und Beinen oder weinende Heiligenstatuen,…
Das Landesmuseum hat die jahrzehnte-währende Zusammenarbeit von Max Slevogt und Bruno Cassirer zum Thema einer Ausstellung gemacht. Slevogt, einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus verdankt seine Karriere zu einem nicht unerheblichen Teil seinem Verleger Bruno Cassirer, der wiederum der wahrscheinlich bedeutendste Verleger der Weimarer Republik war. Im Zentrum der…