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KubeLB prüft die ganze Flotte
Kubermatic erweitert die Loadbalancing-Plattform KubeLB mit Version 1.5 um flottenweite Konfigurationsprüfungen, verschlüsselte Backend-Verbindungen und flexiblere WAF-Regeln für Multi-Tenant-Umgebungen. Im Mittelpunkt steht KubeLB Insights, das den Management-Cluster kontinuierlich auf typische Betriebs-, Sicherheits- und Konfigurationsprobleme untersucht.
KubeLB Insights ist Bestandteil der Enterprise Edition von KubeLB und umfasst 15 integrierte Prüfungen für Sicherheit, Zuverlässigkeit, Migration und eine saubere Konfiguration. Laut Kubermatic erkennt das Werkzeug unter anderem fehlgeschlagene Zertifikatsverlängerungen, Probleme bei der Proxy-Synchronisierung, Quotenwarnungen und Hostnamenkonflikte zwischen Mandanten. Zusätzlich stellt KubeLB Metriken zum Zustand der Mandanten bereit, die sich über Prometheus auswerten und in Grafana visualisieren lassen.
Ebenfalls neu ist ein derzeit als Beta beziehungsweise Technical Preview verfügbarer mTLS-Backend-Transport. Dabei führt KubeLB den Verkehr über einen verwalteten Envoy-Proxy im Mandanten-Cluster und verschlüsselt so die Verbindung zwischen Management- und Tenant-Umgebung. Konfigurierbare Proxy-Endpunkte sollen den Einsatz auch in lokalen und NAT-Umgebungen ermöglichen.
Darüber hinaus können Mandanten in der Enterprise Edition eigene WAF-Regeln für ihre Gateway-API-Routen anlegen. Administratoren können die Funktion installationsweit und pro Mandant steuern sowie zulässige Direktiven vorgeben. Die WAF-Funktion befindet sich weiterhin im Beta-Stadium. Weitere Änderungen betreffen unter anderem aussagekräftigere Fehlermeldungen bei abgelehnten Routen, Keepalives, Layer-4-Session-Affinität und Health Checks für Backends.

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