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Backup soll mit der Datenmenge günstiger werden
Bei SaaS-Backups wachsen mit der Datenmenge nicht nur die Speicheranforderungen, sondern auch der Aufwand für Metadaten und Objektzugriffe. NovaStor erforscht deshalb eine Architektur, bei der die Kosten pro zusätzlichem Terabyte sinken sollen. Dafür untersucht der Hersteller neue Ansätze für S3-Speicher, Metadatenhaltung und die Verteilung von Backupjobs.
NovaStor will S3-Speichercontainer dynamisch an Datenprofil, Änderungsrate und Restore-Anforderungen anpassen. Das soll die Zahl der Objektzugriffe und damit verbundene transaktionsabhängige Kosten reduzieren, ohne die Granularität bei der Wiederherstellung einzuschränken. Parallel untersucht das Unternehmen ein hybrides Metadatenmodell: Latenzkritische Anteile verbleiben dabei nahe an der Datenquelle, während übergreifende Metadaten zentral verwaltet werden.
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Verteilung von Sicherungs- und Wiederherstellungsjobs. Zur Laufzeit zerlegt die Architektur diese in Teiljobs und verteilt sie dezentral auf verfügbare Ressourcen. Eine zentrale Steuerinstanz als möglicher Flaschenhals soll dadurch entfallen. So will NovaStor unter anderem Lastspitzen bei Backup und Restore abfangen. Die Ergebnisse sollen in die SaaS-Plattform NovaStor DataCenter Evolve einfließen.
Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) hat das Vorhaben als Forschung und Entwicklung im Sinne des Forschungszulagengesetzes anerkannt. Damit ist der FuE-Charakter des Projekts bestätigt, nicht jedoch, dass die angestrebte Kostendegression in der Praxis erreicht wird.

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