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IT-Administrator - Fundiertes Praxiswissen für Admins: im Web, digital und gedruckt · Aug 14, 2026

Threema rüstet DDoS-Schutz nach

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Lars Nitsch · IT-Administrator Magazin

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Veröffentlicht Vor 1 Woche

Zuletzt aktualisiert Vor 1 Woche

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Threema rüstet DDoS-Schutz nach

DDoS-Angriffe haben den Messenger Threema diese Woche zeitweise außer Gefecht gesetzt. Am Dienstagabend war der Dienst mehrere Stunden nicht erreichbar, am Mittwoch folgten weitere Unterbrechungen. Als Reaktion erweitert der Anbieter nun seine Schutzmechanismen und will auch die Statusinformationen für Nutzer und Administratoren ausbauen.

Die Angriffe begannen am Dienstagabend und beeinträchtigten zeitweise sämtliche zentralen Threema-Dienste einschließlich Threema Work. Auch am Mittwoch kam es noch zu Unterbrechungen beim Versand von Nachrichten und Dateien sowie bei Sprach- und Videoanrufen. Nach Angaben des Anbieters richteten sich die Attacken sowohl gegen die eigene Infrastruktur als auch gegen den Colocation-Partner Nine. Ob Threema selbst das eigentliche Hauptziel war, sei nicht eindeutig.

Zusätzlich zu den bestehenden Abwehrmechanismen führt Threema nun einen spezialisierten DDoS-Schutz ein. Dieser soll Angriffsverkehr bereits vorgelagert filtern und damit die eigene Infrastruktur entlasten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liefen noch Stabilitätstests für den Produktivbetrieb. Außerdem will Threema seine Statusseite um eine Incident-Historie und einen RSS-Feed ergänzen. Administratoren von Threema Work können Statusänderungen damit künftig über einen unabhängigen Kanal verfolgen.

Nicht betroffen waren Installationen von Threema OnPrem. Da diese auf der Infrastruktur der jeweiligen Organisation betrieben werden, liefen sie nach Angaben des Herstellers während der Angriffswelle weiter.

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