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IT-Administrator - Fundiertes Praxiswissen für Admins: im Web, digital und gedruckt · Aug 22, 2026

PRTG-Monitoring ausfallsicher betreiben

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Lars Nitsch · IT-Administrator Magazin

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1 Minute

Veröffentlicht Vor 4 Tagen

Zuletzt aktualisiert Vor 1 Woche

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PRTG-Monitoring ausfallsicher betreiben

Fällt der zentrale Monitoringserver aus, fehlen im ungünstigsten Fall nicht nur aktuelle Messwerte, sondern auch wichtige Alarme. PRTG Network Monitor begegnet diesem Risiko mit einer integrierten Cluster-Funktion. Dabei überwachen mehrere Core-Server die Infrastruktur parallel und halten das Monitoring auch bei Wartungsarbeiten oder einem Serverausfall aufrecht.

Ein PRTG-Cluster besteht aus einem Master-Node und mindestens einem Failover-Node. Alle Cluster-Nodes überwachen die Geräte auf der Cluster Probe parallel im Active-Active-Betrieb und speichern ihre Messergebnisse jeweils in einer eigenen Datenbank. Fällt der Master aus, übernimmt ein Failover-Node die Steuerung. Die Konfiguration von Geräten, Sensoren und Benachrichtigungen erfolgt dabei zentral auf dem Master und wird automatisch an die übrigen Nodes verteilt.

Für einen einfachen Failover-Cluster sind zwei separate PRTG-Core-Server-Installationen auf physischen oder virtuellen Windows-Systemen erforderlich. Beide müssen dieselbe PRTG-Version verwenden und sich über das Netzwerk erreichen können; standardmäßig nutzt die Cluster-Kommunikation TCP-Port 23570. Ein einzelner Failover-Node ist in jeder Lizenz von PRTG Network Monitor enthalten, auch in der Freeware-Edition. Insgesamt unterstützt PRTG bis zu vier Failover-Nodes, für zusätzliche Nodes sind jedoch weitere Lizenzschlüssel erforderlich. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung eines Failover-Clusters stellt Paessler im Web bereit.

Bei der Planung sollten Administratoren die zusätzliche Last berücksichtigen: Jeder Cluster-Node führt das Monitoring selbstständig durch, wodurch die Belastung mit weiteren Nodes steigt. Paessler empfiehlt deshalb für optimale Performance weniger als 2500 Sensoren pro Cluster; mehr als 5000 Sensoren werden offiziell nicht unterstützt. Fällt ein einzelner Node aus, entstehen zwar Lücken in dessen lokaler Datenbank, die übrigen Nodes zeichnen die Messwerte jedoch weiter auf.

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