Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2025, 224 S., 20 EUR Henze nennt sie „Gotteskrieger“, „MAGA-Gläubige“ oder „Theokraten“ und spricht von „Pseudo-“ oder „pervertiertem Christentum“: Der Theologe und Journalist untersucht die „Symbiose“ zwischen Trump und dem christlichen Nationalismus. Er plädiert für die „Bejahung von Staat und Politik im Raum des Säkularen“ und gegen die religiöse Aufladung…
EVA, Leipzig 2025, 384 S., 45 EUR Der Friedensdenkschrift der EKD wird nun ein „Lesebuch“ zur Seite gestellt. Es sei gewarnt: „Lesebuch“ bedeutet nicht, dass man sich gemütlich abends an den Strand setzt und darin ein wenig herumblättert. Es handelt sich vielmehr um wissenschaftliche Aufsätze. Die neue Friedensdenkschrift ist in dem Sinne besonders, dass sie ... Weiterlesen
Die Frage, warum sich viele Millionen Deutsche nach 1933 für Adolf Hitler begeistern konnten und ihm bis zum bitteren Ende die Treue hielten, ist angesichts der aktuellen Bedrohung unserer Demokratie durch neonazistische Kräfte nicht nur von historischem, sondern von höchstem aktuellem Interesse.
Spirituelle Auszeiten gehören inzwischen zur beliebten Art des Auftankens angesichts des hektischen und oft kräftezehrenden Alltags. Sie können auch Teil von Pilger- oder Studienreisen sein, die von den beiden großen Kirchen oder ihren Organisationen angeboten werden. Deshalb nutzen die Tourismusvertreter auch die großen Urlaubsmessen in Deutschland als eine Plattform.
Was wäre eigentlich eine Theologie, der die Zukunft von Kirche und Gesellschaft gleichgültig ist? Niemand wünscht sich das. Dennoch flammt immer wieder die Debatte auf, sobald Wissenschaften – und die Theologie als eine davon – energisch darauf drängen, aus ihren Erkenntnissen politische und gesellschaftliche Konsequenzen zu ziehen.
Gemeinsam mit dem Informatiker Albrecht Schmidt veranstalteten die evangelischen aspekte ein Experiment. Was geschieht, wenn ein Autor das Lesen und das Schreiben Künstlicher Intelligenz (KI) überlässt?
„Der Begriff der Heimat hat eine dunkle Geschichte, die der Erhellung bedarf, und sie hat womöglich mehr Zukunft, als uns lieb ist. Je mehr Heimatlosigkeit die mobile, flexible neoliberale Welt mit sich bringt, desto unausweichlicher wird es, von Heimat zu reden.“ (Christoph Türcke, „Heimat. Eine Rehabilitierung“)