Nationalismen nehmen in vielen Weltteilen in beängstigendem Masse zu. Der Konfliktforscher Lars-Erik Cederman erläutert den paradoxen Effekt, dass Nationalisten offenbar immer wieder den Nationalismus anderer unterschätzen. Das könnte sich auch beim Angriff auf den Iran wieder bewahrheiten.
Der rasante Anstieg der weltweiten Raketenstarts könnte die Erholung der lebenswichtigen Ozonschicht verlangsamen, sagt Sandro Vattioni. Das Problem werde unterschätzt – dabei liesse es sich durch vorausschauendes, koordiniertes Handeln abmildern.
Hohe Temperaturen und häufigere Hitzewellen lassen viele Menschen zweifeln, ob das Verdichtungsgebot der Raumplanung noch zukunftsfähig ist. Doch, hält der Bauphysiker Jan Carmeliet dagegen – auch verdichtete Städte könnten kühl sein, sofern man sie richtig plane.
Künstliche Intelligenz kann das Wetter rasch und zuverlässig vorhersagen und birgt auch für Klimaprojektionen erhebliches Potenzial. Nicolas Gruber und Andreas Prein erklären, warum traditionelle Simulationen mit numerischen Modellen dennoch unverzichtbar bleiben.
Valerie Sticher und ihr Co-Autor Aly Verjee argumentieren, dass eine internationale Mission einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine überwachen könnte. Doch eine Waffenruhe bleibe herausfordernd und werde nur dann halten, wenn alle Parteien die Lehren aus den bisherigen Überwachungseinsätzen in der Ostukraine ziehen.
Lorenz Hurni macht sich Gedanken darüber, was Landkarten ausmacht und warum sie auch Machtinstrumente sind – und verrät wie man es beim Schweizer Weltatlas mit Namensstreitigkeiten und einseitigen Umbenennungen hält.
Die Arbeit in der digitalen Welt ist für viele zunehmend stressig. Für Erika Meins sind digitale Technologien und künstliche Intelligenz gleichzeitig Ursache und Teil der Lösung, da sie Stress effektiv mindern können.
Die Klimaerwärmung führt zu mehr Hitze und Trockenheit – das leuchtet ein. Dass auch Starkregen und Überschwemmung Symptome derselben Krise sind, ist intuitiv weit weniger klar. Sonia Seneviratne löst den vermeintlichen Widerspruch auf.
Ortungsdaten offenbaren private Details über unser Leben – wo wir wohnen und arbeiten, wie wir unsere Freizeit verbringen und was uns wichtig ist, weiss Nina Wiedemann. Das stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – auch wenn man nichts zu verbergen habe.
In geopolitisch unsicheren Zeiten kann Wissenschaftsdiplomatie Vertrauen schaffen und Gräben zwischen Nationen überbrücken, betont Joël Mesot. Und präsentiert drei Partnerschaften in generativer KI, welche die Kraft sektorübergreifender Zusammenarbeit verdeutlichen – für humanitäre und friedenserhaltende Missionen sowie für vertrauenswürdige KI.