Je näher sich zwei Menschen kommen, desto ähnlicher tickt ihr Gehirn – so die gängige Annahme. Zwei ETH-Studien stellen dies infrage: Sie untersuchten jüngere und ältere Erwachsene, die mehrere Wochen zusammen zeichneten. Trotz Annäherung glich sich ihre Hirnaktivität nicht durchgehend an.
Mit den extremen Sommertemperaturen ist die Nachfrage nach Klimaanlagen stark gestiegen. Der Gebäudeexperte Arno Schlüter sieht darin nur in bestimmten Fällen eine Lösung. Für die Mehrheit sind einfachere Massnahmen bereits wirkungsvoll und vor allem nachhaltiger.
Gravis Robotics erhält 200 Millionen US-Dollar und erreicht laut dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin Inc. damit eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar. Das ETH-Spin-off entwickelt KI-Systeme, die Bagger und Co. autonom machen.
Forschende der ETH Zürich legen auf dem Gornergletscher im Wallis ein Glasfaserkabel aus, um das Eisinnere auszuhorchen. Mit dieser Methode finden sie mehr Schäden im Inneren des Eises, als sie angenommen haben.
Auf dem Dach eines ETH-Gebäudes steht ein unscheinbarer Prototyp eines Solarthermie-Kollektors. Für den Pioneer Fellow Luca Thommen ist er ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende. Denn der Maschinenbauingenieur will ein Problem lösen, das oft übersehen wird: die Versorgung der Industrie mit Wärme.
Die Nachhaltigkeit tropischer Produkte lässt sich nur mit verlässlichen Daten über die Produktionspraktiken überprüfen. Eine neue Studie zeigt am Beispiel von Kakao, dass diese häufig durch Auditoren gefälscht werden. Eine einfache Änderung der Datenerhebung könnte Manipulationen jedoch deutlich verringern
Am 22. August geht es los: Über 1000 Forschende der ETH und Uni Zürich zeigen an Ausstellungsständen, in Labors, Hörsälen und Shows, woran sie arbeiten. Jungunternehmen präsentieren ihre Zukunftsprojekte, und Betriebe der Stadt Zürich laden zu exklusiven Blicken hinter die Kulissen ein.
Die Herstellung von Zement gehört weltweit zu den grössten industriellen CO₂-Verursachern. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich die Zementproduktion künftig nutzen liesse, um CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen. Grundlage dafür ist eine Technologie auf der Basis von Kalk.
Mehr Bäume, kühlere Strassen und energieeffiziente Gebäude machen Städte lebenswerter, aber auch teurer. Dies erhöht den Druck auf Menschen mit tiefen Einkommen. Klima und soziale Stadtentwicklung müssten deshalb zusammen gedacht werden, sagt der Städteforscher David Kaufmann.
In ganz Europa wüten schwere Waldbrände. Die ETH-Forscherin Christine Eriksen zeigt, dass deren zerstörerische Auswirkungen häufig von sozialen und kulturellen Prozessen mitgeprägt werden.