RSS Amplifier

DrBine’s Newsletter · Aug 15, 2026

Zwischenstand des Citizen Science Projekts Scan 2000

0
Sign in to vote or save

DrBines verbales Vitriol · DrBine’s Newsletter

Die Daten der Schweizer Messtationen des Projektes sind nun auch ausgewertet.

Die biologischen und wissenschaftlichen Details zum Citizen Science Projekt “Scan 2000” findet man in diesen Artikeln:

Die deutsche Subkohorte im Detail:

Da sich einige Teilnehmer mehrfach haben messen lassen, um einen Verlauf ihrer Daten zu haben, habe ich jeweils nur die erste Messung dieser Teilnehmer in die Wertung genommen, um Dopplungen zu vermeiden.

Die Schweizer Daten vergleiche ich in dieser Auswertung direkt mit den Deutschen Daten. In Deutschland wurde fast ausschließlich BioNTech verwendet, in der Schweiz, vor allem in Grenznähe, haben sich einige Schweizer auch in Deutschland mit BioNTech behandeln lassen. Die Schweiz ist also kein reines Pfizer Gebiet.

Die Schweiz hatte laut Wikipedia 30. September 2025 9.104.063 Bewohner.

Der Schweizer Datensatz an ungeimpften Teilnehmern umfasst 808 Datensätze.

Laut Stichprobenrechner bedeutet das ein Konfidenzniveau von 99% mit 5% Fehler oder 95% mit 4% Fehler.

Die Menschen nahmen freiwillig auf Gesundheitsmessen Teil und wurden nicht aktiv rekrutiert. Die Kohorte bestand also von vorne herein eher aus Menschen, die sich um ihre Gesundheit kümmern und auch nach alternativen Behandlungsmethoden schauen und sich nicht nur auf die Schulmedizin verlassen.

1

Die Auswertungen sind reine Pivot-Auswertungen der Rohdaten. Wenn man Ergebnisse hat, sieht man die auch ohne Statistik. Wer Statistik braucht, hat keine Daten, die für das Leben normaler Menschen von Relevanz wären, um es mal hart auszudrücken. Ganz abgesehen davon, kann ich nur Pivot. Wenn es die Möglichkeit zu einer klassisch wissenschaftlichen Veröffentlichung geben sollte, wird das ein richtiger Mathematiker übernehmen.

Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz haben sich deutlich mehr Frauen als Männer messen lassen.

Deutschland ungeimpft: 749 Männer, 1619 Frauen.

Deutschland geimpft: 162 Männer, 187 Frauen.

Schweiz ungeimpft: 267 Männer, 540 Frauen.

Schweiz geimpft: 41 Männer, 70 Frauen.

Da geimpfte Menschen nicht unsere Zielgruppe sind und eher als “Beifang” anzusehen sind, ist die Gruppe der geimpften meist zu klein, um Schlüsse zu ziehen. Die Geimpften nutze ich als länderinterne Vergleichsgruppe. Die geimpfte Kohorte ist eine Subkategorie, die von Ärzten und Heilpraktikern separat erfasst wird und eigentlich nicht Teil der Kohorte, die ich auswerte.

Die Altersverteilung der Teilnehmer ist zwischen Deutschland und Schweiz vergleichbar. Der Hauptpeak ist bei den ungeimpften Teilnehmern bei ca. 60-63 Jahren. mit einer stärkeren Streuung in jüngere Alterskategorien bei den geimpften Teilnehmern sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz. Für die jungen, ungeimpften Menschen ist das Thema erledigt, bei den jungen geimpften Menschen ist es unter umständen durch Schäden und Sorgen präsenter.

Es gibt immer Menschen, die Fragebögen falsch ausfüllen. Man kann als ungeimpfter keine Infektion nach der Impfung gehabt haben. Das wurde in der Schweiz zweimal falsch ausgefüllt, das kam auch in Deutschland vor, da sind die Daten aber schon rausgenommen. Ich vermute, man war vom Dönerladen mit Papieren versorgt und somit juristisch geimpft.

Sowohl in Deutschland als auch der Schweiz hatten 20-27% der Ungeimpften nie einen positiven Test. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind minimal, würde ich sagen.

In der Schweiz haben sich deutlich mehr ungeimpfte nie testen lassen (28-30%) im Vergleich zu Deutschland mit nur ca. 22%. Das könnte darauf hindeuten, dass der Testdruck und Testzwang in Deutschland höher als in der Schweiz war.

In der Schweiz hatten 32% der Geimpften nach der Impfung die Krankheit, die die Impfung verhindern sollte, in Deutschland waren es 45%. Da in der Schweiz aber der Anteil derjenigen, die das nicht gemessen haben bei 18% liegt und in Deutschland bei nur 12%, kann bei der Schweiz hier eine Untererfassung vorliegen.

Der Anteil der Ungeimpften in der Schweiz und Deutschland die einen positiven COVID Test hatten, liegt bei ca. 50%, wobei man hier die falsch positiven bei asymptomatisch positiven bedenken muss, was nicht abgefragt wurde.

Das wirft keinen gutes Bild auf die “Impfung”, wenn der Unterschied der Verhinderung einer Infektion sowohl bei Teilnehmern der staatlichen Impfkampagne als auch Verweigerern sehr ähnlich ist. Wenn man bedenkt, dass Ungeimpfte sich häufiger testen mussten, und Geimpfte per Definition als immun galten, liegt bei den geimpften Teilnehmern wahrscheinlich eine strukturelle Untererfassung vor und bei den ungeimpften Teilnehmern eine hohe falsch positiven Quote.

Sowohl in der Schweiz (64-66%) als auch in Deutschland (61%) haben die Ungeimpften keine neuen gesundheitlichen Probleme. Aber auch bei den Ungeimpften in Deutschland und Schweiz sind bei den verbliebenen ca. 34-39% neue Probleme seit 2021 aufgetaucht. Die Anzahl der Menschen in der Schweiz, die ihre Probleme dem Shedding zuschreiben ist mit 12% aber geringer als in Deutschland mit 16-20%. Ob das an der unterschiedlichen Aufklärung liegt oder am verwendete Produkt, das sich in den Ländern unterschied, kann hier nicht geklärt werden. Es ist aber auffällig, dass der Prozentuale Anteil der Ungeimpften Menschen mit neuen gesundheitlichen Problemen in Deutschland und Schweiz recht ähnlich ist.

50-60% der Schweizer Geimpften und 47-52% der deutschen Geimpften geben an, seit 2021 neue gesundheitliche Probleme zu haben, wobei die Raucher in beiden Ländern prozentual mehr Probleme zu haben scheinen. Das dürfte mit dem Gerücht aufräumen, dass Rauchen das Spike-Problem reduziert. Weder bei den geimpften noch ungeimpften Menschen hat Rauchen nach Selbstauskunft einen positiven Einfluss auf die gefühlte Gesundheit.

Die BAU/ml Werte der Schweizer sind insgesamt, sowohl bei den Ungeimpften als auch den Geimpften tendenziell höher als in Deutschland. Bei den Geimpften sind in Deutschland 84% über 1000 BAU/ml in der Schweiz sind es 91%. Damit sind sie jenseits des Wertes, den die Labormediziner im Herbst 2021 als Grenze für einen möglichen Booster diskutierte. In Deutschland scheint es entweder mehr Chargen gegeben zu haben, die nicht funktioniert haben oder mehr Ärzte, die unentdeckt ethisch gehandelt haben. Auch die BAU/ml Werte der ungeimpften Schweizer sind eher höher als in Deutschland. In der Schweiz sind 35% der ungeimpften Menschen jenseits der 1000 BAU/ml Grenze, in Deutschland nur 23%. Unter 35, das, was vor der Impfkampagne in Deutschland 98% der Menschen waren, sind sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland nur noch 12% der Menschen. Wenn man bedenkt, dass großzügig aufgerundet nur 25-30% der Infizierten überhaupt einen natürlichen IgG-Titer ausbilden2, stellt sich in beiden Ländern die Frage, woher die Differenz von 88%-30%=58% kommt.

Auch hier verdichtet sich die Hypothese, dass der BAU/ml eher einen Hinweis über den immunologischen Mechanismus, der zur Shedding Symptomatik führt gibt, aber kein Prädiktor ist, ob jemand Symptome fühlt.

Deutschland und Schweiz geben hier ein ähnliches Bild ab.

Deutschland:

Schweiz:

Die ungeimpften Teilnehmer stammen aus einer speziellen Subpopulation von Menschen, die sich den Corona Maßnahmen so gut es ging widersetzt haben. Es handelt sich um eine Selbstauskunft der Teilnehmer, das bringt immer Limitierungen und falsch ausgefüllte Fragebögen mit sich.

Die BAU-Bereiche nach WHO Vorgaben und wurden so groß gewählt, dass geringe Messungenauigkeiten bei der groben Einteilung nicht ins Gewicht fallen dürften. Das Messsystem (Lansionbio) wurde in der Plandemie von Testzentren eingesetzt, damit sind die Werte vergleichbar mit jenen, die von staatlichen und privaten Stellen in der Plandemie erhoben wurden.

Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

  • Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000

    Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum

  • Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67

  • Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten

    • Paypal: Sabine.Stebel@gmx.de

    • Wer sich an den Kosten der laufenden IFGs beteiligen möchte:

      Dr. Sabine Stebel

      DE 46 6809 0000 0015 9653 04

      BIC: GENODE61FR1

      Betreff: Unterstützung (für IFG-Anfragen)

2

Cervia C, Nilsson J, Zurbuchen Y, Valaperti A, Schreiner J, Wolfensberger A, Raeber ME, Adamo S, Weigang S, Emmenegger M, Hasler S, Bosshard PP, De Cecco E, Bächli E, Rudiger A, Stüssi-Helbling M, Huber LC, Zinkernagel AS, Schaer DJ, Aguzzi A, Kochs G, Held U, Probst-Müller E, Rampini SK, Boyman O. Systemic and mucosal antibody responses specific to SARS-CoV-2 during mild versus severe COVID-19. J Allergy Clin Immunol. 2021 Feb;147(2):545-557.e9. doi: 10.1016/j.jaci.2020.10.040. Epub 2020 Nov 20. PMID: 33221383; PMCID: PMC7677074. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33221383/

No posts

Read the original on drbine.substack.com

Comments

Nothing yet. Say the first thing.

    Sign in to join the conversation.