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DrBine’s Newsletter · Aug 25, 2026

Wenn die Analyse dicker als das Originalbuch wird

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DrBines verbales Vitriol · DrBine’s Newsletter

Ich habe es nun endlich geschafft, meine Analyse zu Jens Spahns Buch “Wir werden einander viel verzeihen müssen” von Perplexity von Substack in Word Dokumente überführen zu lassen. Das hat selbst die KI einige Stunden gekostet. Ich musste auf Perpelxity MAX umsteigen und selbst da, macht die KI noch so dumme Fehler, dass ich mir keine Sorgen mache, dass eine KI die Weltherrschaft übernehmen könnte.

Z. Bsp. hat die KI zwar die Endnoten brav automatisiert und ans Ende des Gesamtdokumentes gepackt, die Endnoten der ursprünglichen Artikel aber als Text drinnen gelassen. Diese Dopplungen musste ich erst einmal von Hand entfernen, weil Perplexity das Problem einfach nicht verstanden hat, selbst als ich die KI gebeten habe, das Problem zu beheben.

Verlinkungen zwischen Artikeln hat sich auch nicht in das Word Dokument übernommen, das darf ich auch von Hand automatisieren, weil sie nicht den Link, sondern nur das Bild des referenzierten Artikels übernommen hat.

Man unterschätzt schnell, wie viel man auf Substack geschrieben hat, wenn man dann das Word Dokument vor sich sieht. Die Rohversion von Perpelxity mit Dopplungen hatte über 1000 Seiten. Nun, nach erster Säuberung bin ich bei 630 Seiten, davon 100 Seite nur Endnoten. Mehr Endnoten als manches Buch dick ist.

Artikel auf Substack zu schreiben ist ein komplett anderes Medium als ein Buch. Das ist ein Unterschied wie Film und Hörspiel. Die Erzählweise muss immer an das Medium angepasst werden.

Auf Substack kann man besser mit Bildern oder eingebundenen Videos arbeiten. Will man aber Daten für die Ewigkeit bewahren, muss man entscheiden, welche Bilder von Webseiten man in Text transkribiert oder wo es wichtig ist, die Webseite als Bild zu bewahren. Bei Videos muss man die wichtigen Teile transkribieren, einbinden auf Papier ist physikalisch unmöglich.

Bilder und Word sind ein extrem leidiges Thema. Ich werde zum Trick meiner Promotion greifen und sie in Tabellen verbannen, damit sie nicht über den Text huschen können. So kann man Bilder auch gruppieren und Platz sparen.

Bei Bildern aus Papern muss man prüfen, ob sie nach Creative Commons veröffentlicht sind und drinnen bleiben dürfen, oder ob sie nur referenziert werden können. In den Kreisen des Wiederstandes ist eine Lizenz Daten frei teilen zu können zum Glück weit verbreitet, dennoch sind einige Bilder aus wissenschaftlichen Papern einfach zu komplex für normale Leser und werden wohl entfernt. Das muss ich von Fall zu Fall entscheiden.

Dopplungen im Erzählstrang, die bei einzelnen Artikeln wichtig sind, weil nicht jeder die vorherigen Artikel in Erinnerung hat, müssen auch raus.

Und dann beginnt erst das Korrekturlesen durch die Anwälte, die das Buch auch als Beweismittel nutzen wollen. …

Acht Monate hat Jens Buch mich bereits begleitet. Ich denke, ich werde ein bis zwei Monate brauchen, bis die Buchversion soweit sauber steht, dass sie an die Probeleser in den Kanzleien raus kann.

Die Zeit fehlt mir für Artikel auf Substack.

Daher könnte es in dieser Zeit vermutlich ein wenig ruhiger werden.

Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

  • Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000

    Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum

  • Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67

  • Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten

    • Paypal: Sabine.Stebel@gmx.de

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