Ende August werde der Kardinal aufbrechen, hat das Erzbistum Köln am Freitag mitgeteilt. "Im Mittelpunkt seines etwa einwöchigen Besuchs steht die Begegnung mit bedrängten und vertriebenen Menschen."
Den Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen sind
Als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande will sich Woelki den Angaben zufolge ein eigenes Bild von der Lage in der krisengeschüttelten Region verschaffen. "Ich möchte den Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen sind – vor allem den Christen vor Ort, deren Präsenz immer stärker bedroht ist", wird der Erzbischof zitiert.
Neben Gesprächen mit Christen, Vertriebenen und sozialen Initiativen sind demnach unter anderem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, dem deutschen Botschafter in Israel, Alexander Graf Lambsdorff, und der Leiterin des deutschen Vertretungsbüros für die Palästinensischen Gebiete, Anke Schlimm, geplant.
Erzbistum Köln
Das Erzbistum Köln zählt zu den bedeutendsten Diözesen in Deutschland, hat jedoch seinen Status des mitgliederstärksten Bistums abgegeben. Mit rund 1,58 Millionen Katholikinnen und Katholiken steht es laut Kirchenstatistik von 2025 nun an zweiter Stelle hinter dem Bistum Münster (1.59 Millionen), gefolgt von Rottenburg-Stuttgart und Freiburg (je rund 1,5 Millionen).
Das Vermögen liegt bei rund 3,8 Milliarden Euro (Stand 2023). Damit liegt Köln auf Platz drei hinter Paderborn (7,15 Milliarden Euro) und München-Freising (6,1 Milliarden Euro).

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