Waren das seine letzten zwölf Minuten im Trikot von Bayer Leverkusen? In der ersten Pokalrunde gegen Wehen Wiesbaden kam Exequiel Palacios in der Schlussphase in die Partie und durfte mit seinen Teamkollegen ein letztlich ungefährdetes 4:0 und den Einzug in die nächste Runde bejubeln.
Doch ob der argentinische WM-Fahrer dann überhaupt noch zum Kader von Bayer Leverkusen gehört, ist aktuell völlig offen. Premier-League-Klub Ipswich Town wirbt intensiv um den Mittelfeldspieler. Geschäftsführer Simon Rolfes bestätigt ein erhöhtes Angebot.
📌 Leverkusens bisherige Abgänge
- Piero Hincapie (40 Millionen Euro)
- Kerim Alajbegovic (32 Millionen Euro)
- Alejandro Grimaldo (15 Millionen Euro)
- Matej Kovar (5 Millionen Euro)
- Alejo Sarco (800.000 Euro)
Bayer Leverkusen: Millionen-Angebot aus England
Seit 2020 spielt Palacios bereits für die Werkself, wechselte damals für 17 Millionen Euro aus Argentinien nach Deutschland. In diesem Sommer könnte es ihn weiter nach England ziehen. Dort will Aufsteiger Ipswich Town seinen Kader verbessern, um die Klasse zu halten. Weil das Geld in der Premier League bekanntermaßen lockerer sitzt als in anderen Ligen, kann es sich selbst ein Aufsteiger erlauben, hohe Summen zu zahlen.
Englische Medien berichten davon, dass Ipswich sein Angebot für Palacios von zuvor knapp 20 Millionen Euro jetzt sogar auf 30 Millionen Euro erhöht habe. „Es ist in der Tat richtig, dass sie sich ein bisschen bewegen, aber nicht so, wie wir uns das vorstellen“, bestätigte Bayer Leverkusens Sport-Chef Simon Rolfes. Bedeutet im Klartext: Die Werkself verlangt noch mehr Kohle für den Mittelfeldspieler.
Auch Poku könnte gehen
Neben Palacios könnte auch Ernest Poku den Klub verlassen. Im Gegensatz zum Argentinier gehörte er gegen Wehen Wiesbaden schon gar nicht mehr zum Kader. Hier soll Florenz das auserkorene Ziel sein. Allerdings sind sich auch hier die Vereine noch nicht über die Ablösemodalitäten einig.
„Was beide Fälle gemeinsam haben: Es gibt keine Einigung. Gespräche gibt es, das stimmt, in beiden Fällen. Aber bei beiden ist nicht klar, dass es passiert“, fasst Rolfes daher den Stand beider Spieler zusammen.
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Poku war erst im vergangenen Sommer für rund zehn Millionen Euro aus Alkmaar zu Bayer Leverkusen gewechselt. In seiner Premieren-Saison in der Bundesliga hatte er fünf Tore und fünf Vorlagen in 29 Einsätzen beigesteuert. Mehr zu den Hintergründen des Wechsels liest du hier.

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