Reguliert. Real. Roh…
ist nicht unbedingt, was ich jetzt schon voll leben kann –
aber wohin ich strebe.
Wohin mein Weg geht, in seinen Auf und Abs.
Mein Nervensystem immer weiter zu regulieren,
alte Blockaden – die so spürbar im Körper liegen –
nach und nach abzulegen
und Platz zu machen für mein authentisches Selbst.
Den Ausdruck meiner Seele.
Mich zu zeigen, in all meiner Verletzlichkeit und all meiner Stärke,
befreit von Scham, Schuld und dem alten „nicht gut genug sein“.
Da geht es hin.
Und da geht es für uns alle hin.
Denn:
Je mehr Körper und Geist in Einklang kommen,
desto freier kann die Seele durchfließen.
Wir können in Frieden mit uns selbst sein
und strahlen –
und viele auf diesem Weg mitnehmen.
Den Weg,
der eine neue Erde kreiert.
Wenn wir wirklich erfahren –
immer länger und anhaltender –
dass wir verbunden sind mit allem.
Dass wir alles sind.
Dass nichts getrennt von uns ist.
Und wenn man solch eine Erfahrung gemacht hat,
ist das Streben, diesen Zustand halten zu können, groß.
Zugleich erscheint plötzlich alles andere nebensächlich.
Aber:
Jeder präsente Moment kann dir das Ganze spürbar machen.
Du musst nicht warten.
Nicht auf bessere Umstände.
Nicht auf mehr Zeit.
Jetzt.
Jetzt ist immer.
Mein Körper fühlt sich oft wie ein Gefängnis an.
So angespannt, so zu,
dass mir kein anderes Denken möglich ist außer:
„Es ist gerade alles einfach kacke.“
Dann erinnere ich mich an bestimmte Übungen.
Sie helfen mir, mich zu lösen.
Und mein Scannerhirn ruft gleichzeitig:
„Gib mir Futter, gib mir Futter!“
Aber das meiste davon nährt mich nicht wirklich.
Was mich wirklich befriedet,
ist kreativ sein.
Empfangen.
Etwas durch mich fließen lassen,
das nicht aus dem Kopf kommt – sondern aus der Tiefe.
(Gerade merke ich auch:
Ich habe Durst.
Ich habe vergessen zu trinken.
Und ich möchte nicht das Zimmer verlassen,
aus Angst, dass meine Kinder mich sofort einnehmen. :-))
Ich habe gelernt:
Regulation heißt nicht, immer super drauf zu sein.
Sondern:
Alle Gefühle halten zu können,
die gerade da sind.
Und mit ihnen ok zu sein.
Es gibt Tage, da läuft das großartig.
Ich könnte zerspringen vor Glück.
Und kurz danach kommt ein Tief
und ich denke:
„Oh nein. Jetzt bleibt es für immer so.“
Aber dann kommt das Hoch.
Wieder.
Bei Frauen ist das eh schon sehr zyklisch bedingt.
Zugleich ist alles in dieser polaren Welt zyklisch.
Nichts bleibt.
Veränderung ist das Einzige, was sicher ist.
Intuition zu leben, ist unser ureigenstes Menschsein.
Sie ist natürlich da.
Wir dürfen sie wiederentdecken.
Leben.
Und damit in den Flow mit dem All-Einen kommen.
Präsenz ist der Schlüssel.
Wahrnehmen, was jetzt ist –
nicht nur denken über das, was war,
oder fürchten, was kommen könnte.
Wenn wir das Jetzt erlauben –
können wir einfach sein mit allem, was ist.
Und schon ist Frieden da.
Ganz gegenwärtig.
Bewusst werden heißt für mich:
Mich dabei zu erwischen,
wenn mir das präsent sein gerade nicht gelingt.
Und in genau diesem Erkennen
bin ich wieder präsent.
Zu sehen, wo ich nicht authentisch bin –
meist, um mich zu schützen.
Dann Sicherheit in mein Nervensystem zu bringen,
damit ich die alten Masken dankend ablegen kann.
In Mitgefühl.
In Zuversicht.
Im Vertrauen,
dass sich dieser Weg sowas von lohnt.
Diese Weite zu spüren,
die mich weiterträgt als meine Vorstellung reicht –
das sind die magischen Momente.
Sie fühlen sich an wie
tiefer Frieden.
Mit allem.
Wenn du dich irgendwo in diesem Text gespürt hast –
willkommen. Bleib gern hier. Es wird echt. Und vielleicht auch heilsam.
Ich freu mich, wenn wir gemeinsam ein Stück unseres Weges gehen.

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