Zweiter Waldbrandeinsatz im Föhrenwald – auch der Bezirk Melk stark vertreten
Am 15. August 2026 kam es erneut zu einem Waldbrandeinsatz im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld.
Auch Mitglieder des Sonderdienstes Waldbrand aus dem Bezirk Melk standen dabei über viele Stunden im Einsatz.
Bereits um 04:00 Uhr früh rückten Einsatzkräfte der Feuerwehren Kirnberg und Gerolding in Richtung Einsatzgebiet aus.
FF Kirnberg: Glutnester aufspüren und Siedlung schützen
Vier Mitglieder des Sonderdienstes Waldbrand der FF Kirnberg waren mit ihrem speziell für Waldbrandeinsätze ausgerüsteten VFA-Pick-up vor Ort.
Ab 06:00 Uhr bestand ihre Aufgabe darin, einen besonders sensiblen Einsatzabschnitt gegenüber einer Siedlung zu kontrollieren, die bereits am Vortag evakuiert worden war.
Ziel war es, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und die angrenzenden Wohnhäuser vor einer möglichen Gefährdung zu schützen.
Zusätzlich arbeiteten die Mitglieder des Sonderdienstes gemeinsam mit dem KHD-Zug Tulln.
Mithilfe einer Drohne, ausgestattet mit Wärmebildkamera und GPS-Daten, konnten zahlreiche Glutnester lokalisiert werden.
Diese wurden anschließend mit der Pumpe des VFA, D-Löschleitungen, Löschrucksäcken sowie Bodenwerkzeugen, darunter Gorgui, gezielt abgelöscht.
FF Gerolding: Einsatz im Waldbrandzug West
Auch die FF Gerolding war mit sechs Mitgliedern des Sonderdienstes Waldbrand und ihrem speziell ausgerüsteten HLF 2-WB in St. Egyden am Steinfeld im Einsatz.
Die Mannschaft arbeitete hauptsächlich im zugeteilten Einsatzbereich des Sonderdienstes Waldbrandzug West.
Zu ihren Aufgaben zählten das Aufspüren und Bekämpfen von Glutnestern.
Dabei kamen Wärmebildkameras, Bodenwerkzeuge wie Gorgui und Wiedehopfhaue, Löschrucksäcke sowie D-Löschleitungen des HLF 2-WB zum Einsatz.
Einsatzende erst am Abend
Der eigentliche Einsatz endete für die eingesetzten Kräfte um 18:00 Uhr.
Auf dem Rückweg besuchte die Einheit aus Kirnberg noch kurz das Feuerwehrfest in Kilb, wo unter anderem Abschnittskommandant des Abschnittes Mank und Gruppenkommandant des Sonderdienstes Waldbrand der Bezirksgruppe Melk, Jürgen Pitzl, anwesend waren.
Anschließend begannen in den Feuerwehrhäusern die umfangreichen Nacharbeiten an Fahrzeugen und Geräten.
Die Reinigung, Wartung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerte bis spät in die Nacht.
Für die Mitglieder der FF Kirnberg endete der lange Einsatztag schließlich erst um 22:30 Uhr.
Ein herzlicher Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden, die sich immer wieder die Zeit nehmen und bei körperlich sowie psychisch fordernden Einsätzen wie diesem mit großem Engagement und Einsatzbereitschaft zur Verfügung stehen.
Im Einsatz für die FF Kirnberg standen Redlingshofer Thomas, Poscher Simon, Wippel Tobias und der GK der Waldbrandgruppe Kirnberg Harald Daurer.
Auch die sechs Mitglieder des Sonderdienstes Waldbrand der FF Gerolding leisteten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Waldbrandes und zur Sicherung des betroffenen Einsatzgebietes.
Bericht und Fotos: FF Gerolding und FF Kirnberg

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