Bedingungslosigkeit und Fülle auf allen Ebenen, sie laden mich ein, umgeben mich, öffnen ihre Türen – und ich spüre Druck in mir. Die letzte Hürde, die zwischen mir und dem Annehmen steht.
Alte Prägungen.
Altes Misstrauen.
Die letzte Hürde bin ich.
„Ein Jedes auf Erden musst du dir verdienen.“
Ein letzter Glaubenssatz, der die hintersten aller Ecken bevölkert. Der mich abhält vom Sehen, vom Empfangen und vom Wahrnehmen gar, dass ich genau dort gelandet bin. In der Bedingungslosigkeit und in der Fülle.
Bei einem Wesen, das mich aufnahm, als nichts vom Alten übrig war.
Nichts im Außen …
… um das Innen einmal mehr zu bereinigen.
„Ich habe Angst eine Last zu sein.“
„Brauchst du nicht. Ich bin da und ich fließe mit.“
„Ich habe nichts mehr zu essen.“
„Bediene dich. Die Schränke sind voll.“
Eine DaseinsErlaubnis war es, die mir das Leben präsentieren wollte.
Dazu ein genährt und versorgt sein, für das ich weder zahlen noch etwas leisten muss.
Und ich erkenne: Eine DaseinsErlaubnis, es ist exakt dies, was einem Jeden auf dieser Welt zu eigen sein sollte, womit ein jedes Kind empfangen werden sollte.
Nun darf ich spüren, was ich selbst als Säugling nie bekam.
*****
Ich habe mich vorgearbeitet – bis hin zu meiner Geburt.
Zurückgearbeitet, durch ein jedes Trauma und ein jedes Ungefühltes des bisherigen Lebens hindurch. Hinein in die Gnade einer letzten Erlösung.
Mutter = Frau = Todesangst
Dies war die älteste meiner Erinnerungen, die noch aus früheren Leben stammte
und kurz nach meiner Geburt neu aufgefrischt wurde. Ihr ist es zu verdanken,
dass meine Wiedergeburt vor zehn Jahren, dass sie nur über ein Wiedererkennen meiner Selbst als ewige, unsterbliche Seele geschehen konnte.
Über den Gegenpol zur irdischen Todesangst.
Über das Sicherheit-Gebende meines SeelenSelbstes konnte ich Aufräumen in meinem Leben. Selbstwert und Selbstliebe, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen,
all dies nahm dort seinen Anfang. Im SeelenSelbst.
Um es im Irdischen zu leben.
Um Selbstsicherheit zu leben.
Aufgerichteter als auf dem Roten Teppich
hat es mich in diesem Leben noch nie gegeben.
Doch wie sah es aus mit der Sicherheit in Gegenwart eines weiblichen Wesens?
Was war aus dieser Assoziation geworden?
Frau = Mutter = Todesangst
Selbst das Design der Wohnung meiner vorübergehenden Unterbringung scheint kosmisch orchestriert zu sein. Ich habe hier allen Raum der Welt, aber keinen Raum für mich. Es gibt hier keine Tür, die ich hinter mir schließen kann.
Woche über Woche durfte vergehen bis hin zum Realisieren der dritten Erlösung.
Ich bin sicher. Ich bin sicher hier auf Erden.
Ich muss mir hier nichts verdienen.
Ich darf sein.
Mit nichts als Bedingungslosigkeit fütterte ich das Feld seit Jahren.
Mit meiner Sehnsucht nach ihr und mit meiner Umsetzung derselben.
Gründend auf einer tief empfundenen Wahrheit, dass Leben genauso gedacht war.
Als ein bedingungsloses Miteinander und einer Mitfreude an der Entwicklung eines Jeden.
Jedoch, einmal mehr durfte ich erkennen, ich war nicht erwartungslos gewesen.
Obgleich ich es mir hatte vorstellen können, ich hatte es nur GOTT zugetraut.
Doch ein Mensch durfte es sein, der all dies verkörperte,
und dem ich schlussendlich sagen durfte: “Du bist gerade GOTT für mich.”
Um dadurch auch diese tiefste Überzeugung als Schöpfung bestätigt zu sehen:
Ein jedes Gespräch mit mir,
ist ein Gespräch mit GOTT.
Ein jedes Gespräch mit dir,
ist ein Gespräch mit GOTT.
Es gibt nichts, das nicht GOTT ist.
Und plötzlich steht sie vor dir, deine Schöpfung
– und wird erkannt.
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