Mehr Geld dank höherer Eingruppierung – die Nachzahlung kommt, aber Jahre zu spät. Das Land beruft sich auf einen entschuldbaren Rechtsirrtum und die Verjährung. Vor Gericht geht es allein um die Zinsen und die Frage: Muss der Arbeitgeber für die verlorene Zeit zahlen?
Jahrelang in Medical Affairs eingesetzt, jetzt die betriebsbedingte Kündigung mit Verweis auf den Wegfall einer früheren Position – die es so gar nicht mehr gab. Weil sie eine Vertragsänderung ablehnte, soll der Kündigungsschutz entfallen sein – und der Betriebsrat wurde fehlerhaft informiert. Was zählt vor Gericht: die alte Stelle oder der jahrelange Einsatz?
11.250 Euro fordert ein Manager mit Schwerbehinderung nach seiner Absage – der Arbeitgeber behauptet, die Auswahl sei fair gewesen. Doch das Gericht sah eine entscheidende Pflichtverletzung: Die Agentur für Arbeit war nicht eingeschaltet worden; ob das die geforderte Summe rechtfertigt, wird nun entschieden.
Nach der Kündigung aus Chicago: kein Flug, kein Gehalt, und der Vertrag sieht US-Recht vor – das soll den Arbeitgeber schützen. Doch das Bundesarbeitsgericht findet: Ganz so einfach ist es mit dem deutschen Annahmeverzugslohn nicht.
Der Chef-Scout in Quarantäne, das Gehalt läuft weiter – der Arbeitgeber will das Geld vom Staat zurück. Doch dann stellt das Gericht eine entscheidende Frage: Lag überhaupt ein Verdienstausfall vor?
Jahrelang Beihilfe nach Dienstanweisung 2019 – bis der Arbeitgeber sparen will. Für die Beschäftigte ein Schock: Die neue Regelung ersetzt die alte einfach so. Aber darf man eine vertragliche Gesamtzusage so leichthin kippen?
Jedes Jahr mehr Gehalt, gekoppelt an die Inflation – so stand es in der Zusage. Doch als die Preise stiegen, zog der Arbeitgeber die Reißleine: Er erklärte die VPI-Anpassung für unwirksam und berief sich auf ein gesetzliches Verbot. Können Arbeitnehmer trotzdem die Differenzen für die Vergangenheit verlangen – und wie lange wirkt die Klausel noch?
Die Nachricht vom Arbeitsgericht: 150 Euro monatlich zahlen – trotz laufender Privatinsolvenz. Dabei war die Prozesskostenhilfe ursprünglich ratenfrei bewilligt. Eine angebliche Verbesserung der Finanzen – doch die Kosten waren schon vor der Insolvenz entstanden.
Ziele übertroffen, Projekte erfolgreich abgeschlossen – doch am Jahresende fehlen Tausende Euro. Sechs Monate Elternzeit führen zur anteiligen Kürzung der variablen Vergütung, obwohl die Zielvorgaben erfüllt wurden.