Praxisinhaber, die eine mobile Klimaanlage installiert haben, müssen bei Reinigung und Wartung einiges beachten. Sonst wird das Gerät schnell zur Viren- und Keimschleuder. Die KV Saarland gibt Tipps.
Ein Berufsausübungsgemeinschaft hält die Dialysesachkostenpauschalen des EBM für zu niedrig - und klagte. Das Sozialgericht Dortmund stellt nun klar: An finanziellen Anreizen mangelt es nicht.
Gesetzlich Versicherte können künftig eine zweite ärztliche Meinung einholen, wenn ihnen eine Linksherz-Katheteruntersuchung empfohlen wird. Für welche Facharztgruppen das gilt.
Laut der Kommission für Infektionsprävention spielt die Temperatur des Wassers bei der Handhygiene in Arztpraxen keine Rolle. Wichtiger sind Waschdauer, die richtige Technik und die Wasserqualität.
40 Jahre war Hans-Georg Kreul als niedergelassener Internist in Gevelsberg tätig. Dann sollte mit der eigenen Praxis Schluss sein. Doch es kam anders. Mit 75 Jahren hat er gerade erst eine neue Hausarztpraxis eröffnet.
In rund 3.100 Fällen hat ein Behandlungsfehler im vergangenen Jahr zu Gesundheitsschäden bei Patienten geführt. Der Medizinische Dienst verbindet seine Bilanz mit Forderungen nach einer Runderneuerung des Patientenrechtegesetzes.
Wie stark die Nutzenfiktion für Orphan Drugs ausfallen kann, wird am Beispiel des IDH1-Hemmers Ivosidenib deutlich: Bei der eingeschränkten Erstbewertung vergab der G-BA noch seine höchste Zusatznutzenkategorie. Doch zur jetzigen Vollbewertung blieb die Datenlage ungenügend.
Über 12.000 Euro soll ein Hausarzt der Kasse rückerstatten, weil er einem Patienten infolge eines – befristeten – Eilbeschlusses wiederholt und über diese Befristung hinaus Cannabis verschrieben hatte.
Das Netz der Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter wird dichter. Damit soll die Beobachtungslücke zwischen Vorschule und Pubertät geschlossen werden.
Sieben Krankenkassen erproben den digitalen Weg der elektronischen Verordnung. Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet elektronische Verordnungen auch für Heil- und Hilfsmittel. Besonders hoch ist die Zustimmung bei jüngeren Erwachsenen bis 39 Jahre (91 Prozent).
Mit der Blankoverordnung in der Ergo- und Physiotherapie sollte die Versorgung patientenindividueller werden. Sie birgt für Ärzte aber einen weiteren Vorteil: Sie geben die Budgetverantwortung und damit das Regressrisiko ab.
Eben waren sich GKV-Spitzenverband und KBV noch einig, dass der neue, sechsmonatige Verordnungsvorrang für Fertigarzneimittel in der THC-Therapie ausschließlich labelgerecht umzusetzen sei. Nun rückt die KBV davon wieder ab.
In der Cannabistherapie haben Fertigarzneimittel jetzt Vorrang. Zum Monatswechsel wird in Deutschland das erste mit der Indikation chronischer Rückenschmerz eingeführt.
Wenn der Arzt weder angestellt noch Belegarzt ist, kann das Krankenhaus die stationäre Behandlung nicht abrechnen. Das hat ein Landessozialgericht entschieden.