Sie wollten einen schönen Urlaub in der Türkei verbringen. Doch nicht lange, nachdem eine Hamburger Familie im November 2025 in einem Hotel in Istanbul eingecheckt hat, geht es dem Ehepaar und den beiden Kindern sehr schlecht. Alle vier kommen ins Krankenhaus, dort erholen sie sich. Es wird vermutet, dass sie eine Lebensmittelvergiftung erlitten hatten und nach dem Klinikaufenthalt außer Gefahr sind. Sie ziehen wieder zurück in ihr Hotelzimmer. Kurz darauf brechen die Mutter und ihre Kinder zusammen, auch dem Vater geht es wieder sehr schlecht. Erneut werden sie ins Krankenhaus gebracht, aber die Hilfe kommt zu spät. Alle vier sterben. Was war passiert? Es stellt sich heraus, dass der wahre Grund für die Vergiftungserscheinungen nicht etwa verdorbenes Essen war. Sondern die Familie war im Hotel giftigen Gasen ausgesetzt. In einem anderen Zimmer war ein Mittel gegen Schädlinge versprüht worden, die Dämpfe gerieten in das Zimmer der Familie. Weil die Dämpfe geruchslos sind, hatte die Familie über Stunden die giftigen Gase eingeatmet, ohne es zu merken. Warum die Insektizide so tückisch sind und was getan werden kann, um ähnlich tragische Unglücke zu vermeiden, erklärt Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel in dieser Folge im True-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
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