Man kennt ihn aus dem „Tatort“, „Feuchtgebiete“ oder der ZDF-Reihe „Die Bestatterin“: Christoph Letkowski ist ein erfolgreicher Schauspieler und Musiker. Doch abseits von Filmsets und Konzertbühnen führt er seit zehn Jahren einen zermürbenden Kampf um sein Kind.
Nach der Trennung zog die Mutter von Berlin nach Lübeck – für den Vater begann eine Odysee durch das deutsche Familiensystem. Mittlerweile befindet sich Letkowski im zehnten Gerichtsverfahren. „Es ist wie ein Spiel gegen unendlich“, beschreibt er die Hilflosigkeit und Entfremdung, die ihn schließlich in eine schwere Belastungs-Depression und Panikstörungen trieben. Erst ein mehrmonatiger Aufenthalt in der Psychiatrie und eine intensive Therapie halfen ihm, wieder zu sich zu finden.
In dieser Folge von „Wenn Eltern Feinde werden“ spricht Christoph Letkowski offen über das Gefühl, an einem toten Punkt zu stehen, über das System Familiengericht und darüber, wie er durch die Musik trotz allem die Kraft findet, weiterzumachen.
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